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Jung, Greifvögel, Falknerei Jung, Die Herrscher der Lüfte und Ich
Vom ersten Moment an wusste Sandra Jung, dass sie auf Burg Greifenstein glücklich sein würde: umgeben vom thüringischen Wald und mit Blick aufs Tal lebt sie ihren Traum von der eigenen Falknerei. Für Sandra liegt der Reiz ihrer Arbeit im...
Inhalt 1 Stück
14,99 € *
Eulen, Käuze Pröhl/Nill/Ziegler - Coole Käuze
Dieser Band bietet überraschende Einblicke in Lebensweise und Verhalten von Waldkauz, Steinkauz, Sperlingskauz, Bartkauz, Raufußkauz und Habichtskauz. Großartige Fotos zeigen Verhaltensweisen und Situationen, die man fast nie beobachten...
Inhalt 1 Stück
16,99 € *
Falke,Federwild,MacDonald,Jagd,Natur, Griefvögel MacDonald - Falke
Falken sind die schnellsten Tiere der Erde. Sie sind von einer erregenden Schönheit und strahlen eine natürliche, gefährliche Erhabenheit aus. Helen Macdonald, Autorin des preisgekrönten Bestsellers H wie Habicht, erkundet in ihrem...
Inhalt 1 Stück
19,95 € *
Gabler "Der mit dem Falken Jagt", BLV-Verlag, Jagderzählungen Gabler - Der mit dem Falken jagt
F aszination Greifvogel - Erlebnisse und Erfahrungen Die Kunst, mit Greifvögeln wildelebende Tiere zu jagen, zu beizen, hat eine über Jahrhunderte alte Tradition. Sie wird bis in die Gegenwart von Jägern mit falknerischer Ausbildung...
Inhalt 1 Stück
19,99 € *
Falknerei, Steinadler Hiebeler, Der Steinadler in Falknerei
Jagdgefährte, geografische Verbreitung etc. Schon immer ging vom Steinadler eine unnachahmliche Faszination aus. Josef Hiebeler hat diesen einzigartigen Vogel umfassend und in vielen Bildern dargestellt.
Inhalt 1 Stück
39,90 € * 20,00 € *
Falknerei, Falken, Lohmann/Nill/Pröhl - Falken, Edle Jäger-...
Falken, die ebenso rasanten wie eleganten Flugakrobaten, haben Menschen schon immer fasziniert. Was genau ist es, das uns so sehr in ihren Bann zieht? Ist es die Bewunderung von Fähigkeiten, die uns Erdgebundenen fehlen? Die Hochachtung...
Inhalt 1 Stück
22,00 € *
Greifvögel, Eulen, Federwild Böhre/de Raedt, Greifvögel und Eulen
Majestätisch, wild und geheimnisvoll – Greifvögel und Eulen beeindrucken uns durch ihren einzigartigen Lebensstil. In bestechend schönen realistischen Illustrationen erzählt dieser Vogelführer alles über die bei uns zu beobachtenden...
Inhalt 1 Stück
24,90 € *
Greifvögel Bednarek, Greifvögel - Biologie, Ökologie,...
Greifvögel nehmen eine wichtige ökologische Rolle ein. Die modernen Ergebnisse der Verhaltensforschung und der Ökologie zur Biologie der Greifvögel werden ausführlich und allgemeinverständlich dargestellt. Jede bei uns vorkommende...
Inhalt 1 Stück
24,95 € *
Falknerei, DDR Richter, Die Falknerei in der DDR
Wie konnte es in der DDR zu einer Wiederbelebung und stetigen Aufwärtsentwicklung der Falknerei kommen, eines – nach sozialistischer Vorstellung – Relikts des überwundenen Feudalismus? Wie wurde es erreicht, dass schon 1965 in der DDR...
Inhalt 1 Stück
29,95 € *
Beizjagd, Falknerei Leix - Die Beizjagd
Wer die Jagd mit Falken, Habichten und Adlern ausüben möchte, muss zusätzlich zum Jagdschein noch den Falknerjagdschein erwerben. Dieses Buch ist das ideale Lehrwerk zur Vorbereitung auf die Falknerprüfung. Verfasst von führenden...
Inhalt 1 Stück
29,99 € *
Beizjagd, Greifvögel Leix/Brandt, Im Bund mit den Herrschern der Lüfte
Seit rund 4000 Jahren jagt der Mensch in Gemeinschaft mit mächtigen Adlern, pfeilschnellen Falken, schneidigen Habichten, Bussarden und Sperbern. Mit überwältigenden Fotos und spannenden Schilderungen entführt dieser Bildband in die Welt...
Inhalt 1 Stück
39,90 € *
Greifvögel, Falknerei Greifvögel und Falknerei - Jahrbuch 2001/2002
„Greifvögel und Falknerei“ - der Titel bringt den Inhalt des Jahrbuches des Deutschen Falkenordens (DFO) auf einen kurzen Nenner. In Fachkreisen national und international renommierte Autoren beschäftigen sich mit ausgewählten Problemen...
Inhalt 1 Stück
49,90 € *

Greifvögel üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Falkner, die die Falknerei meist als zeitintensives Hobby betreiben, verbringen häufig ihre gesamte Freizeit mit den anmutigen Tieren. Sie bauen eine intensive Beziehung zu den Habichten, Bussarden oder Eulen auf und trainieren sie so, dass sie mit ihrem Greifvogel gemeinsam jagen gehen können. Doch was ist die Falknerei eigentlich – und welche Tradition steckt dahinter?

Was ist Falknerei?

Die Falknerei bezeichnet das systematische Abrichten von Greifvögeln zur Jagd. Auch die Jagd selbst – Beizjagd genannt – und die Pflege der Vögel fällt unter diesen Sammelbegriff.

Kulturelle Tradition seit Jahrtausenden

Die Geschichte der Falknerei währt schon seit mehreren Jahrtausenden. Schon vor mehr als 3500 Jahren soll sich die Jagd mit Greifvögeln nördlich des Kaukasus’ in Steppengebieten erstmals entwickelt haben. Es waren wohl die Angehörigen von Nomadenvölkern, die erstmals Greifvögel zur Beizjagd eingesetzt haben. In den kargen Steppengebieten konnten diese ihre Beute leicht sichten.

Auch in Ruinen des alten Babyloniens wurden Hinweise darauf gefunden, dass Greifvögel zum Jagen eingesetzt wurden. Im Zuge der Völkerwanderungen hat sich die Falknerei über den Nordwestens Asiens bis zur arabischen Halbinsel ausgebreitet. Auch in den nordafrikanischen Raum ist die Tradition vorgedrungen. In Europa zählt das Abrichten von Vögeln zur Beizjagd schon seit langer Zeit zum festen Bestandteil vieler Kulturen. Insbesondere in Deutschland und Österreich gehen Menschen mit Leidenschaft diesem Hobby nach.

Die UNESCO hat die Falknerei in Deutschland im Jahr 2014 in die repräsentative Liste des Immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Dies verdeutlicht, wie wichtig diese Tradition auch heute noch ist.

Eine besondere Beziehung zum Tier

Bei der Falknerei geht es für die ausübenden Personen darum, eine besondere Beziehung zum Greifvogel aufzubauen. Er muss diesen durch geduldiges und konsequentes Training so konditionieren, dass er mehr oder weniger gemeinsam mit ihm jagt und ihn zu seiner Beute führt.

Die Beizjagd mit Falken, Adlern oder Eulen erfolgt auf freilebendes Wild, Kleintiere und Vögel. Sie findet in Wäldern oder in unmittelbarer Nähe von Waldgebieten, aber auch in weiten Feldrevieren statt. Der Falkner lässt seinen Vogel gezielt fliegen und jagen. Nachdem er seine Jagd erfolgreich beendet hat, kehrt der Vogel in manchen Fällen auf den Arm des Falkners zurück. Dort wird er mit einem Stück Fleisch, etwa einem Eintagsküken oder Tauben, belohnt. Häufiger ist es jedoch der Fall, dass die betreffende Person ihrem Tier folgt und es bei der Beute belohnt. Auch die Beute selbst kann eine Belohnung darstellen.

Zu den Tieren, die von Uhus, Eulen und Habichten gejagt werden, gehören einerseits kleinere Tiere wie Kaninchen, Hasen oder Mäuse. Aber auch größere Tiere, darunter Rehe oder Füchse, können einem Greifvogel zur Beute fallen, meist werden diese dann mit dem Adler gebeizt. Viele Greifvögel töten ihre Beute durch einen gezielten Biss ins Genick. Daher stammt auch der Ausdruck ‚beizen’, der sich von beißen ableitet. Andere Greifvögel fügen ihren Beutetieren durch den harten Griff ihrer Fänge tödliche Verletzungen zu.

Wann kommen Greifvögel bei der Jagd zum Einsatz?

Für Falkner gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ihren Greifvögeln regelmäßige Jagdflüge zu verschaffen. Die meisten Männer und Frauen betreiben die Falknerei als ein Hobby, dem sie ausschließlich im Privatleben nachgehen. Sie kümmern sich viele Stunden pro Tag und Woche um ihre meist ein oder zwei Tiere. Das ganze Jahr über pflegen sie die Vögel, arbeiten mit ihnen und bauen eine Vertrauensbeziehung auf. Jeden Tag oder mehrere Male pro Woche werden die Tiere zur Jagd fliegen gelassen. Häufig arbeiten Falkner zusätzlich mit einem Jagdhund, der die vom Greifvogel geschlagenen oder erlegten Tiere aufstöbert und apportiert.

Menschen, die sich in Vereinen zusammengeschlossen haben, gehen zudem häufig regelmäßig zusammen auf Beizjagden mit ihren Tieren.

Bei Flugvorführungen täglich hautnah erleben

Obgleich der überwiegende Teil der Falkner jeden Tag für sich seinem Hobby nachgeht, gibt es auch Personen, die im Sommer mit ihren Tieren im Rahmen von Flugvorführungen tätig sind. Häufig absolvieren die Vögel dabei täglich eine Flugshow vor Personen, die die Tiere hautnah erleben möchten. Solche Veranstaltungen und Flugvorführungen finden in der Regel im Sommer täglich auf Burgen oder in Vogelparks statt.

Welche Greifvögel sind zur Falknerei geeignet?

Auch wenn die Bezeichnung etwas anderes nahelegt – zur Falknerei geeignet sind neben Falken auch eine Reihe anderer Greifvögel. Auch Bussarde, Habichte, Steinadler oder Sperber können zur Beizjagd oder Verwendung in einer Flugshow abgerichtet werden. Eulen, Kauze und Uhus sind grundsätzlich ebenfalls zur Verwendung in der Falknerei geeignet, aber eher selten im Einsatz.

Die heimischen Arten, die häufig eingesetzt werden, sind Habichte, Wanderfalken und Steinadler.

Mancher Greifvogel ist schwieriger abzurichten als ein anderer. So gelten etwa Uhus und Eulen als nicht geeignet für Anfänger – zumindest wenn es darum geht, diese Vögel jagdlich zu konditionieren. Zudem sind sie nachtaktiv. Um sie bei Flugvorführungen oder einer Flugshow am Tag zu erleben sind sie weniger geeignet.

Was muss ich bei der Anschaffung und Pflege von Greifvögeln beachten?

Die Falknerei ist ein Hobby, was zwar viel Freude bereiten kann, was jedoch auch äußerst zeitintensiv ist. Wer nur ab und an Zeit für den Umgang mit den Vögeln hat, sollte sich lieber ein anderes Hobby suchen. Die Tätigkeit nimmt insbesondere in der Jagdsaison viele Stunden pro Woche in Anspruch, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden sollen. Bedacht werden muss auch, dass manche Greifvögel sehr sensible Tiere sind, die sich stark an ihre Bezugsperson gewöhnen. Einfach für mehrere Wochen in den Urlaub zu fahren, kann dann entsprechend schwierig sein.

Um dieses Hobby sachgerecht zu betreiben, ist darüber hinaus ein großes Wissen über die Tiere, ihre Abrichtung und Pflege erforderlich. Die meisten Falkner haben sich ihrem Hobby mit Haut und Haaren verschrieben; sie sehen es mehr als Lebenseinstellung denn als Zeitvertreib. Vielen geht es darum, die Verbundenheit zum Tier jeden Tag zu erleben.

Fundiertes Wissen ist unabdingbar

Angehende Greifvogelhalter müssen sich in Greifvogelkunde ebenso auskennen wie mit den vielen rechtlichen Aspekten. Auch Fragen des Artenschutzes spielen bei der Haltung der imposanten Tiere eine Rolle.

Bei der Anschaffung geeigneter Tiere spielt die Herkunft eine wichtige Rolle. Ein Vogel sollte von einem Züchter beschafft und nicht aus der Natur entnommen werden („Aushorsten“ – wobei auch das durchaus eine Option sein kann, wenn es um einen Habicht geht). Üblicherweise stammen mittlerweile fast alle Beizvögel aus der Zucht. Das Aushorsten ist selten geworden.

Auch ist es wichtig, neuen Tieren eine möglichst stressfreie Ankunft im neuen Zuhause zu ermöglichen. Nach einer Eingewöhnungszeit kann mit dem Vogel gearbeitet werden. Für die Greifvögel muss genügend Platz zur Verfügung stehen – dafür gibt es Mindestanforderungen an die Größen von Volieren.

Das Zähmen und Abrichten von Greifvögeln erfordert viel Zeit und Geduld. In der Fachsprache wird es Abtragen genannt. Die Leistungsfähigkeit der Vögel nimmt mit regelmäßigem Training zu. Das beeinflusst etwa ihre Schnelligkeit und Ausdauer. Auch dem Gewicht der Tiere – und der damit einhergehenden Futterration – kommt eine große Bedeutung für ihre jagdlichen Fähigkeiten zu. Nur ein Falkner, der seinen Vogel ganz genau kennt, wird erfolgreich mit ihm jagen können.

Gesetzliche Bestimmungen zur Haltung

Laut den gesetzlichen Bestimmungen dürfen in Deutschland pro Falkner maximal zwei Tiere gehalten werden. Ausnahmen können bestehen, wenn es sich um Züchter handelt.

Zur Haltung von Greifvögeln ist einerseits die Jägerprüfung erforderlich. Auch eine darüber hinausgehende spezielle Prüfung ist zur Haltung mancher Arten nötig. Nur dann wird der Falknerjagdschein ausgestellt. Dieser berechtigt zur Haltung der heimischen Arten Habicht, Steinadler und Wanderfalke. Nicht einheimische Arten dürfen auch ohne den entsprechenden Jagdschein gehalten werden, die Personen müssen jedoch ihre Sachkunde nachweisen.

Um Beizjagden ausüben zu können, ist in Deutschland zwingend ein Falknerjagdschein erforderlich – dieser kann an zahlreichen Jagdschulen erworben werden und erfordert eine separate Prüfung sowie als Grundlage den normalen Jagdschein. Außerdem muss die schriftliche Erlaubnis des zuständigen Jagdpächters eingeholt werden, dass in seinem Gebiet gejagt werden darf.

Greifvögel üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Falkner, die die Falknerei meist als zeitintensives Hobby betreiben, verbringen häufig ihre gesamte Freizeit mit den anmutigen Tieren. Sie bauen eine intensive Beziehung zu den Habichten, Bussarden oder Eulen auf und trainieren sie so, dass sie mit ihrem Greifvogel gemeinsam jagen gehen können. Doch was ist die Falknerei eigentlich – und welche Tradition steckt dahinter?

Was ist Falknerei?

Die Falknerei bezeichnet das systematische Abrichten von Greifvögeln zur Jagd. Auch die Jagd selbst – Beizjagd genannt – und die Pflege der Vögel fällt unter diesen Sammelbegriff.

Kulturelle Tradition seit Jahrtausenden

Die Geschichte der Falknerei währt schon seit mehreren Jahrtausenden. Schon vor mehr als 3500 Jahren soll sich die Jagd mit Greifvögeln nördlich des Kaukasus’ in Steppengebieten erstmals entwickelt haben. Es waren wohl die Angehörigen von Nomadenvölkern, die erstmals Greifvögel zur Beizjagd eingesetzt haben. In den kargen Steppengebieten konnten diese ihre Beute leicht sichten.

Auch in Ruinen des alten Babyloniens wurden Hinweise darauf gefunden, dass Greifvögel zum Jagen eingesetzt wurden. Im Zuge der Völkerwanderungen hat sich die Falknerei über den Nordwestens Asiens bis zur arabischen Halbinsel ausgebreitet. Auch in den nordafrikanischen Raum ist die Tradition vorgedrungen. In Europa zählt das Abrichten von Vögeln zur Beizjagd schon seit langer Zeit zum festen Bestandteil vieler Kulturen. Insbesondere in Deutschland und Österreich gehen Menschen mit Leidenschaft diesem Hobby nach.

Die UNESCO hat die Falknerei in Deutschland im Jahr 2014 in die repräsentative Liste des Immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Dies verdeutlicht, wie wichtig diese Tradition auch heute noch ist.

Eine besondere Beziehung zum Tier

Bei der Falknerei geht es für die ausübenden Personen darum, eine besondere Beziehung zum Greifvogel aufzubauen. Er muss diesen durch geduldiges und konsequentes Training so konditionieren, dass er mehr oder weniger gemeinsam mit ihm jagt und ihn zu seiner Beute führt.

Die Beizjagd mit Falken, Adlern oder Eulen erfolgt auf freilebendes Wild, Kleintiere und Vögel. Sie findet in Wäldern oder in unmittelbarer Nähe von Waldgebieten, aber auch in weiten Feldrevieren statt. Der Falkner lässt seinen Vogel gezielt fliegen und jagen. Nachdem er seine Jagd erfolgreich beendet hat, kehrt der Vogel in manchen Fällen auf den Arm des Falkners zurück. Dort wird er mit einem Stück Fleisch, etwa einem Eintagsküken oder Tauben, belohnt. Häufiger ist es jedoch der Fall, dass die betreffende Person ihrem Tier folgt und es bei der Beute belohnt. Auch die Beute selbst kann eine Belohnung darstellen.

Zu den Tieren, die von Uhus, Eulen und Habichten gejagt werden, gehören einerseits kleinere Tiere wie Kaninchen, Hasen oder Mäuse. Aber auch größere Tiere, darunter Rehe oder Füchse, können einem Greifvogel zur Beute fallen, meist werden diese dann mit dem Adler gebeizt. Viele Greifvögel töten ihre Beute durch einen gezielten Biss ins Genick. Daher stammt auch der Ausdruck ‚beizen’, der sich von beißen ableitet. Andere Greifvögel fügen ihren Beutetieren durch den harten Griff ihrer Fänge tödliche Verletzungen zu.

Wann kommen Greifvögel bei der Jagd zum Einsatz?

Für Falkner gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ihren Greifvögeln regelmäßige Jagdflüge zu verschaffen. Die meisten Männer und Frauen betreiben die Falknerei als ein Hobby, dem sie ausschließlich im Privatleben nachgehen. Sie kümmern sich viele Stunden pro Tag und Woche um ihre meist ein oder zwei Tiere. Das ganze Jahr über pflegen sie die Vögel, arbeiten mit ihnen und bauen eine Vertrauensbeziehung auf. Jeden Tag oder mehrere Male pro Woche werden die Tiere zur Jagd fliegen gelassen. Häufig arbeiten Falkner zusätzlich mit einem Jagdhund, der die vom Greifvogel geschlagenen oder erlegten Tiere aufstöbert und apportiert.

Menschen, die sich in Vereinen zusammengeschlossen haben, gehen zudem häufig regelmäßig zusammen auf Beizjagden mit ihren Tieren.

Bei Flugvorführungen täglich hautnah erleben

Obgleich der überwiegende Teil der Falkner jeden Tag für sich seinem Hobby nachgeht, gibt es auch Personen, die im Sommer mit ihren Tieren im Rahmen von Flugvorführungen tätig sind. Häufig absolvieren die Vögel dabei täglich eine Flugshow vor Personen, die die Tiere hautnah erleben möchten. Solche Veranstaltungen und Flugvorführungen finden in der Regel im Sommer täglich auf Burgen oder in Vogelparks statt.

Welche Greifvögel sind zur Falknerei geeignet?

Auch wenn die Bezeichnung etwas anderes nahelegt – zur Falknerei geeignet sind neben Falken auch eine Reihe anderer Greifvögel. Auch Bussarde, Habichte, Steinadler oder Sperber können zur Beizjagd oder Verwendung in einer Flugshow abgerichtet werden. Eulen, Kauze und Uhus sind grundsätzlich ebenfalls zur Verwendung in der Falknerei geeignet, aber eher selten im Einsatz.

Die heimischen Arten, die häufig eingesetzt werden, sind Habichte, Wanderfalken und Steinadler.

Mancher Greifvogel ist schwieriger abzurichten als ein anderer. So gelten etwa Uhus und Eulen als nicht geeignet für Anfänger – zumindest wenn es darum geht, diese Vögel jagdlich zu konditionieren. Zudem sind sie nachtaktiv. Um sie bei Flugvorführungen oder einer Flugshow am Tag zu erleben sind sie weniger geeignet.

Was muss ich bei der Anschaffung und Pflege von Greifvögeln beachten?

Die Falknerei ist ein Hobby, was zwar viel Freude bereiten kann, was jedoch auch äußerst zeitintensiv ist. Wer nur ab und an Zeit für den Umgang mit den Vögeln hat, sollte sich lieber ein anderes Hobby suchen. Die Tätigkeit nimmt insbesondere in der Jagdsaison viele Stunden pro Woche in Anspruch, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden sollen. Bedacht werden muss auch, dass manche Greifvögel sehr sensible Tiere sind, die sich stark an ihre Bezugsperson gewöhnen. Einfach für mehrere Wochen in den Urlaub zu fahren, kann dann entsprechend schwierig sein.

Um dieses Hobby sachgerecht zu betreiben, ist darüber hinaus ein großes Wissen über die Tiere, ihre Abrichtung und Pflege erforderlich. Die meisten Falkner haben sich ihrem Hobby mit Haut und Haaren verschrieben; sie sehen es mehr als Lebenseinstellung denn als Zeitvertreib. Vielen geht es darum, die Verbundenheit zum Tier jeden Tag zu erleben.

Fundiertes Wissen ist unabdingbar

Angehende Greifvogelhalter müssen sich in Greifvogelkunde ebenso auskennen wie mit den vielen rechtlichen Aspekten. Auch Fragen des Artenschutzes spielen bei der Haltung der imposanten Tiere eine Rolle.

Bei der Anschaffung geeigneter Tiere spielt die Herkunft eine wichtige Rolle. Ein Vogel sollte von einem Züchter beschafft und nicht aus der Natur entnommen werden („Aushorsten“ – wobei auch das durchaus eine Option sein kann, wenn es um einen Habicht geht). Üblicherweise stammen mittlerweile fast alle Beizvögel aus der Zucht. Das Aushorsten ist selten geworden.

Auch ist es wichtig, neuen Tieren eine möglichst stressfreie Ankunft im neuen Zuhause zu ermöglichen. Nach einer Eingewöhnungszeit kann mit dem Vogel gearbeitet werden. Für die Greifvögel muss genügend Platz zur Verfügung stehen – dafür gibt es Mindestanforderungen an die Größen von Volieren.

Das Zähmen und Abrichten von Greifvögeln erfordert viel Zeit und Geduld. In der Fachsprache wird es Abtragen genannt. Die Leistungsfähigkeit der Vögel nimmt mit regelmäßigem Training zu. Das beeinflusst etwa ihre Schnelligkeit und Ausdauer. Auch dem Gewicht der Tiere – und der damit einhergehenden Futterration – kommt eine große Bedeutung für ihre jagdlichen Fähigkeiten zu. Nur ein Falkner, der seinen Vogel ganz genau kennt, wird erfolgreich mit ihm jagen können.

Gesetzliche Bestimmungen zur Haltung

Laut den gesetzlichen Bestimmungen dürfen in Deutschland pro Falkner maximal zwei Tiere gehalten werden. Ausnahmen können bestehen, wenn es sich um Züchter handelt.

Zur Haltung von Greifvögeln ist einerseits die Jägerprüfung erforderlich. Auch eine darüber hinausgehende spezielle Prüfung ist zur Haltung mancher Arten nötig. Nur dann wird der Falknerjagdschein ausgestellt. Dieser berechtigt zur Haltung der heimischen Arten Habicht, Steinadler und Wanderfalke. Nicht einheimische Arten dürfen auch ohne den entsprechenden Jagdschein gehalten werden, die Personen müssen jedoch ihre Sachkunde nachweisen.

Um Beizjagden ausüben zu können, ist in Deutschland zwingend ein Falknerjagdschein erforderlich – dieser kann an zahlreichen Jagdschulen erworben werden und erfordert eine separate Prüfung sowie als Grundlage den normalen Jagdschein. Außerdem muss die schriftliche Erlaubnis des zuständigen Jagdpächters eingeholt werden, dass in seinem Gebiet gejagt werden darf.

Greifvögel üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus. Falkner, die die Falknerei meist als zeitintensives Hobby betreiben, verbringen häufig ihre gesamte Freizeit mit den anmutigen Tieren. Sie bauen eine intensive Beziehung zu den Habichten, Bussarden oder Eulen auf und trainieren sie so, dass sie mit ihrem Greifvogel gemeinsam jagen gehen können. Doch was ist die Falknerei eigentlich – und welche Tradition steckt dahinter?

Was ist Falknerei?

Die Falknerei bezeichnet das systematische Abrichten von Greifvögeln zur Jagd. Auch die Jagd selbst – Beizjagd genannt – und die Pflege der Vögel fällt unter diesen Sammelbegriff.

Kulturelle Tradition seit Jahrtausenden

Die Geschichte der Falknerei währt schon seit mehreren Jahrtausenden. Schon vor mehr als 3500 Jahren soll sich die Jagd mit Greifvögeln nördlich des Kaukasus’ in Steppengebieten erstmals entwickelt haben. Es waren wohl die Angehörigen von Nomadenvölkern, die erstmals Greifvögel zur Beizjagd eingesetzt haben. In den kargen Steppengebieten konnten diese ihre Beute leicht sichten.

Auch in Ruinen des alten Babyloniens wurden Hinweise darauf gefunden, dass Greifvögel zum Jagen eingesetzt wurden. Im Zuge der Völkerwanderungen hat sich die Falknerei über den Nordwestens Asiens bis zur arabischen Halbinsel ausgebreitet. Auch in den nordafrikanischen Raum ist die Tradition vorgedrungen. In Europa zählt das Abrichten von Vögeln zur Beizjagd schon seit langer Zeit zum festen Bestandteil vieler Kulturen. Insbesondere in Deutschland und Österreich gehen Menschen mit Leidenschaft diesem Hobby nach.

Die UNESCO hat die Falknerei in Deutschland im Jahr 2014 in die repräsentative Liste des Immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit aufgenommen. Dies verdeutlicht, wie wichtig diese Tradition auch heute noch ist.

Eine besondere Beziehung zum Tier

Bei der Falknerei geht es für die ausübenden Personen darum, eine besondere Beziehung zum Greifvogel aufzubauen. Er muss diesen durch geduldiges und konsequentes Training so konditionieren, dass er mehr oder weniger gemeinsam mit ihm jagt und ihn zu seiner Beute führt.

Die Beizjagd mit Falken, Adlern oder Eulen erfolgt auf freilebendes Wild, Kleintiere und Vögel. Sie findet in Wäldern oder in unmittelbarer Nähe von Waldgebieten, aber auch in weiten Feldrevieren statt. Der Falkner lässt seinen Vogel gezielt fliegen und jagen. Nachdem er seine Jagd erfolgreich beendet hat, kehrt der Vogel in manchen Fällen auf den Arm des Falkners zurück. Dort wird er mit einem Stück Fleisch, etwa einem Eintagsküken oder Tauben, belohnt. Häufiger ist es jedoch der Fall, dass die betreffende Person ihrem Tier folgt und es bei der Beute belohnt. Auch die Beute selbst kann eine Belohnung darstellen.

Zu den Tieren, die von Uhus, Eulen und Habichten gejagt werden, gehören einerseits kleinere Tiere wie Kaninchen, Hasen oder Mäuse. Aber auch größere Tiere, darunter Rehe oder Füchse, können einem Greifvogel zur Beute fallen, meist werden diese dann mit dem Adler gebeizt. Viele Greifvögel töten ihre Beute durch einen gezielten Biss ins Genick. Daher stammt auch der Ausdruck ‚beizen’, der sich von beißen ableitet. Andere Greifvögel fügen ihren Beutetieren durch den harten Griff ihrer Fänge tödliche Verletzungen zu.

Wann kommen Greifvögel bei der Jagd zum Einsatz?

Für Falkner gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, ihren Greifvögeln regelmäßige Jagdflüge zu verschaffen. Die meisten Männer und Frauen betreiben die Falknerei als ein Hobby, dem sie ausschließlich im Privatleben nachgehen. Sie kümmern sich viele Stunden pro Tag und Woche um ihre meist ein oder zwei Tiere. Das ganze Jahr über pflegen sie die Vögel, arbeiten mit ihnen und bauen eine Vertrauensbeziehung auf. Jeden Tag oder mehrere Male pro Woche werden die Tiere zur Jagd fliegen gelassen. Häufig arbeiten Falkner zusätzlich mit einem Jagdhund, der die vom Greifvogel geschlagenen oder erlegten Tiere aufstöbert und apportiert.

Menschen, die sich in Vereinen zusammengeschlossen haben, gehen zudem häufig regelmäßig zusammen auf Beizjagden mit ihren Tieren.

Bei Flugvorführungen täglich hautnah erleben

Obgleich der überwiegende Teil der Falkner jeden Tag für sich seinem Hobby nachgeht, gibt es auch Personen, die im Sommer mit ihren Tieren im Rahmen von Flugvorführungen tätig sind. Häufig absolvieren die Vögel dabei täglich eine Flugshow vor Personen, die die Tiere hautnah erleben möchten. Solche Veranstaltungen und Flugvorführungen finden in der Regel im Sommer täglich auf Burgen oder in Vogelparks statt.

Welche Greifvögel sind zur Falknerei geeignet?

Auch wenn die Bezeichnung etwas anderes nahelegt – zur Falknerei geeignet sind neben Falken auch eine Reihe anderer Greifvögel. Auch Bussarde, Habichte, Steinadler oder Sperber können zur Beizjagd oder Verwendung in einer Flugshow abgerichtet werden. Eulen, Kauze und Uhus sind grundsätzlich ebenfalls zur Verwendung in der Falknerei geeignet, aber eher selten im Einsatz.

Die heimischen Arten, die häufig eingesetzt werden, sind Habichte, Wanderfalken und Steinadler.

Mancher Greifvogel ist schwieriger abzurichten als ein anderer. So gelten etwa Uhus und Eulen als nicht geeignet für Anfänger – zumindest wenn es darum geht, diese Vögel jagdlich zu konditionieren. Zudem sind sie nachtaktiv. Um sie bei Flugvorführungen oder einer Flugshow am Tag zu erleben sind sie weniger geeignet.

Was muss ich bei der Anschaffung und Pflege von Greifvögeln beachten?

Die Falknerei ist ein Hobby, was zwar viel Freude bereiten kann, was jedoch auch äußerst zeitintensiv ist. Wer nur ab und an Zeit für den Umgang mit den Vögeln hat, sollte sich lieber ein anderes Hobby suchen. Die Tätigkeit nimmt insbesondere in der Jagdsaison viele Stunden pro Woche in Anspruch, wenn die Tiere artgerecht gehalten werden sollen. Bedacht werden muss auch, dass manche Greifvögel sehr sensible Tiere sind, die sich stark an ihre Bezugsperson gewöhnen. Einfach für mehrere Wochen in den Urlaub zu fahren, kann dann entsprechend schwierig sein.

Um dieses Hobby sachgerecht zu betreiben, ist darüber hinaus ein großes Wissen über die Tiere, ihre Abrichtung und Pflege erforderlich. Die meisten Falkner haben sich ihrem Hobby mit Haut und Haaren verschrieben; sie sehen es mehr als Lebenseinstellung denn als Zeitvertreib. Vielen geht es darum, die Verbundenheit zum Tier jeden Tag zu erleben.

Fundiertes Wissen ist unabdingbar

Angehende Greifvogelhalter müssen sich in Greifvogelkunde ebenso auskennen wie mit den vielen rechtlichen Aspekten. Auch Fragen des Artenschutzes spielen bei der Haltung der imposanten Tiere eine Rolle.

Bei der Anschaffung geeigneter Tiere spielt die Herkunft eine wichtige Rolle. Ein Vogel sollte von einem Züchter beschafft und nicht aus der Natur entnommen werden („Aushorsten“ – wobei auch das durchaus eine Option sein kann, wenn es um einen Habicht geht). Üblicherweise stammen mittlerweile fast alle Beizvögel aus der Zucht. Das Aushorsten ist selten geworden.

Auch ist es wichtig, neuen Tieren eine möglichst stressfreie Ankunft im neuen Zuhause zu ermöglichen. Nach einer Eingewöhnungszeit kann mit dem Vogel gearbeitet werden. Für die Greifvögel muss genügend Platz zur Verfügung stehen – dafür gibt es Mindestanforderungen an die Größen von Volieren.

Das Zähmen und Abrichten von Greifvögeln erfordert viel Zeit und Geduld. In der Fachsprache wird es Abtragen genannt. Die Leistungsfähigkeit der Vögel nimmt mit regelmäßigem Training zu. Das beeinflusst etwa ihre Schnelligkeit und Ausdauer. Auch dem Gewicht der Tiere – und der damit einhergehenden Futterration – kommt eine große Bedeutung für ihre jagdlichen Fähigkeiten zu. Nur ein Falkner, der seinen Vogel ganz genau kennt, wird erfolgreich mit ihm jagen können.

Gesetzliche Bestimmungen zur Haltung

Laut den gesetzlichen Bestimmungen dürfen in Deutschland pro Falkner maximal zwei Tiere gehalten werden. Ausnahmen können bestehen, wenn es sich um Züchter handelt.

Zur Haltung von Greifvögeln ist einerseits die Jägerprüfung erforderlich. Auch eine darüber hinausgehende spezielle Prüfung ist zur Haltung mancher Arten nötig. Nur dann wird der Falknerjagdschein ausgestellt. Dieser berechtigt zur Haltung der heimischen Arten Habicht, Steinadler und Wanderfalke. Nicht einheimische Arten dürfen auch ohne den entsprechenden Jagdschein gehalten werden, die Personen müssen jedoch ihre Sachkunde nachweisen.

Um Beizjagden ausüben zu können, ist in Deutschland zwingend ein Falknerjagdschein erforderlich – dieser kann an zahlreichen Jagdschulen erworben werden und erfordert eine separate Prüfung sowie als Grundlage den normalen Jagdschein. Außerdem muss die schriftliche Erlaubnis des zuständigen Jagdpächters eingeholt werden, dass in seinem Gebiet gejagt werden darf.

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