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Die Bedeutung von Hochsitzen und Jagdständen

Die Ansitzjagd ist in Deutschland die wohl häufigste Jagdart. Und hierfür braucht es, wie der Name schon vermuten lässt, einen Ansitz, also eine Sitzmöglichkeit an jagdstrategisch sinnvoller Stelle im Revier, auf der man sich bequem niederlassen kann, um auf Wild zu warten. Auch bei Drückjagden bezieht der Jäger in der Regel einen Drückjagdbock, um von dort aus anwechselndes Wild anzusprechen und im Idealfall zu erlegen. Die Art und der Aufbau einer Ansitzeinrichtung können je nach Verwendungszweck sehr stark variieren, vom einfachen Erdsitz bis hin zur vollausgestatteten Schlafkanzel, von der Ansitzleiter bis zur geschlossenen Kanzel mit Dach, fest montiert oder mobil und somit schnell umstellbar.

 

Welche Arten von Ansitz eignen sich für welche Situation?

Sowohl an den Stellen im Revier, an denen regelmäßig Wild gesichtet wird, also entlang der Wechsel im Wald oder an den Feldern, an denen das Wild morgens und abends austritt, als auch an festen Reviereinrichtungen wie zum Beispiel Luderplätzen ist es ratsam, eine dauerhafte Ansitzeinrichtung zu bauen, die dort dann mehrere Jahre fest ins Landschaftsbild integriert wird und an die sich das Wild schnell gewöhnt. Ob dies dann eine offene Ansitzleiter, ein Hochsitz oder gar eine geschlossene Kanzel mit Dach ist, bleibt dem Geschmack des Pächters und der vornehmlichen Nutzung überlassen, denn alle Varianten haben Vor- und Nachteile. Je geschlossener eine Kanzel ist, desto besser ist der Jäger vor Wettereinflüssen geschützt und umso weniger kann er auf dem Ansitz vom Wild eräugt werden. Umgekehrt jedoch nimmt auch der Jäger Wild in der Regel erst später wahr, denn dann sind akustische und olfaktorische Vorboten anwechselnden Wildes schwierig auszumachen. Ein Dach empfiehlt sich eigentlich in unseren Breiten immer, denn Regen begleitet uns das ganze Jahr hindurch. Bei Ansitzeinrichtungen, die nur temporär genutzt werden und im Bedarfsfall schnell umgesetzt werden müssen, empfiehlt sich eine leichte Bauart, um genau dies unkompliziert gewährleisten zu können. Leitern, die schnell auf- und abgebaut werden können, sind gerade bei der Wildschadensverhütung optimal, da sie schnell an den wildschadengefährdeten Stellen installiert werden können. Alternativ sind auch Kanzeln auf Anhängern mobil einsetzbar.

 

Überblick vom Hochsitz

Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei Ansitzeinrichtungen ist, dass man von erhöhter Position aus einen deutlich besseren Überblick über das Gelände rundherum hat und auch vom Wild nicht so schnell gesehen wird. Schwarzwild zum Beispiel schaut, und das ist durchaus morphologisch bedingt, nicht nach oben. Zum einen ist die Nackenpartie dazu nicht wirklich fähig, zum anderen erwarten Sauen von oben keine Gefahr durch Fressfeinde. Aber auch Reh- und Rotwild sowie Hasen und Dachse sind eher alarmiert, wenn sie am Boden Gefahr ausmachen.

 

Hintergrundgefährdung durch Ansitzeinrichtung

Der wichtigste Aspekt bei Hochsitzen und Jagdständen ist aber die Hintergrundgefährdung. Ein Schuss zu ebener Erde abgegeben, kann, wenn das Ziel verfehlt wird, noch mehrere Kilometer weit eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen. Ein Schuss in einem Winkel zum gewachsenen Boden, also von erhöhter Position aus nach unten, landet meist ein paar Meter hinter dem Wild im Boden und stellt so keine Hintergrundgefährdung mehr dar.

 

Drückjagdbock

Ein Sonderfall von Ansitzeinrichtungen ist der klassische Drückjagdbock, wie er bei gut organisierten Drückjagden Verwendung findet. Ein Sonderfall insofern, als man auf dieser Ansitzeinrichtung vermutllich mehr steht als sitzt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist hier auch, dass man von leicht erhöhter Warte aus vom Wild, und in Deutschland ist das fast ausschließlich Schwarzwild, nicht angenommen werden kann. Ein angeschweißter Keiler kann einem Jäger zu ebener Erde durchaus ernste Verletzungen zufügen, auf einem Drückjagdbock ist man davor einigermaßen sicher.

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