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Lockmittel für die Jagd

Die Lockjagd auf Wild ist eine der spannendsten Jagdarten überhaupt. Sich im direkten „Duell“ mit  einer Wildart zu messen, die einem in allen Sinneswahrnehmungen weit überlegen ist, ist eine wahre Königsdisziplin. Gerade die Tatsache, dass man Wild durch Lockmittel mit allen Sinnen ansprechen kann, also akustisch, visuell und auch olfaktorisch, macht die Lockjagd so einzigartig. Aber welche Möglichkeiten gibt es, die Jagd durch die „Kunst des Täuschens“ auszuüben? Akustische, visuelle und olfaktorische Lockmittel spielen hier die zentrale Rolle.

 

Duftstoffe als Lockmittel für die Jagd

Duftstoffe werden bei der Jagd sehr häufig in Verbindung mit der Fallenjagd angewendet. Meist ist es Raubwild wie Fuchs, Marder, Dachs, Marderhund oder Waschbär, das mit Lockmitteln in Form verführerischer Düfte in die Falle gelockt werden soll. Aber auch die Nutria lässt sich gut in der Falle fangen, wenn der Duftstoff stimmt. In der Regel handelt es sich bei den Lockmitteln um Gerüche von Nahrung, die bewirken, dass das zu fangende Wild angelockt wird, die Falle inspiziert und sich auf der Suche nach Essbarem fängt. Hier können Fleischköder genauso verwendet werden wie Eier, Trockenobst oder Fisch (unbedingt die Landesjagdgesetze beachten!). Auf dem Markt gibt es aber auch spezielle Pasten wie zum Beispiel den „Wildmagneten“. Ein olfaktorisches Lockmittel, das universell einsetzbar ist und sehr gute Fangerfolge verspricht. Streng genommen fällt auch die Ansitzjagd am Luder oder an der Kirrung unter die Lockjagd, denn auch hier wird das Wild über die Nase zum Jäger gelockt.

 

Attrappen und andere visuelle Reize als Lockmittel

Die Lockjagd über optische Reize findet zumeist bei der Jagd auf Federwild Anwendung. Lockbilder für Enten, Gänse, Krähen oder Tauben werden unter Berücksichtigung bestimmter Parameter wie Wind oder Einflugschneise aufgebaut. Die visuellen Lockmittel bestehen hierbei aus Attrappen der jeweils nachzustellenden Wildart. Viel hilft viel, ist ein bekannter Leitspruch, will sagen, je mehr Attrappen desto besser. Die Jagd selbst erfolgt dann aus einem Schirm heraus (bei Gänsen meist von einer Liege aus). Bei der Bejagung der Krähe gibt es eine Besonderheit bei den Lockmitteln: Diese kann nicht nur durch das Aufbauen vieler Krähenattrappen durchgeführt werden, sie ist auch mittels eines sogenannten „feindlichen Lockbildes“, also des Aufbaus von Attrappen der natürlichen Fressfeinde wie Uhu oder Fuchs möglich! Aber auch der Waschbär lässt sich mit visuellen Lockmitteln locken. Hasen-Decoys, also sich drehende,  flatternde Felllappen, eignen sich in der Kombination mit der Ruflockjagd sehr gut, um Waschbären zum Zustehen zu bewegen.

 

Die Ruflockjagd mit Lockmitteln

In Kombination mit der oben beschriebenen Federwildjagd basiert auch die Ruflockjagd auf Lockmitteln. Enten, Gänse und Krähen lassen sich hervorragend mit akustischen Lockmitteln anlocken, indem man ihre Artgenossen nachahmt und sie so zum Einfallen animiert. Die bekannteste Art der Lockjagd ist aber wohl die auf Rothirsche in der Brunft oder die Blattjagd auf den roten Bock. In beiden Fällen werden arteigene Laute als akustische Lockmittel verwendet. Beim Rotwild das Röhren des männlichen Kontrahenten, beim Reh das Fiepen der Ricke. Fast alles Wild lässt sich durch Lockmittel locken, sodass man die Ruflockjagd auch erfolgreich auf Schwarzwild oder weniger bekannte Wildarten wie Elstern, Schnepfen oder die Gams durchführen kann.

Die Reizjagd auf Raubwild – eine wahre Königsdisziplin

Bei der Reizjagd, also der Ruflockjagd auf Raubwild, sieht man sich einem Kontrahenten gegenüber, der im wahrsten Sinne des Wortes alle Sinne beisammen hat. Diese schlauen Räuber durch Lockmittel zu überlisten, erfordert viel Geschick und Erfahrung. Und gerade das macht die Reizjagd so reizvoll. Raubwild wird zumeist durch das Imitieren von Beutetieren, genauer gesagt von deren Klagelauten gelockt, kann aber besonders in der Ranz auch durch arteigene Laute wie das Bellen des Fuchsen überlistet werden. Reizjagd erfordert ein hohes Maß an Interaktion mit dem Wild. Man reizt mit Lockmitteln, wartet auf die Antwort oder Reaktion, reagiert wiederum darauf. Viel spannender und auch anspruchsvoller geht es nicht.

 

Die richtigen Lockmittel - Bei Jana Jagd erhältlich

Für alle zuvor erwähnten Lockjagdarten gibt es im Handel sämtliche Lockmittel (Locker, Attrappen, Duftstoffe). Welches Lockmittel einem am besten liegt, findet man durch Üben und Testen heraus.

 

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